Die Abgeordnete Haley Stevens hatte während eines Interviews in CNNs „Anderson Cooper 360“ Schwierigkeiten, eine direkte Erklärung dafür zu geben, warum sie den Republikaner Mike Rogers statt ihres demokratischen Parteikollegen Abdul El-Sayed unterstützt hatte. Das Gespräch wurde am Sonntagabend ausgestrahlt und dauerte etwa 15 Minuten.

Cooper begann mit dem Hinweis auf die Aussage der Abgeordneten aus Michigan, Debbie Dingell, sie habe gegen Mitternacht mit Stevens gesprochen. Stevens habe damals Berichten zufolge gesagt, sie werde Rogers nicht unterstützen. Er fragte, was sich geändert habe.

Stevens antwortete, El-Sayed sei „immer wütender und wütender“ geworden, und sagte, die Unterstützung für Rogers sei eine Erleichterung gewesen. Sie beantwortete Coopers Frage jedoch nicht direkt, selbst nachdem er sie mehrmals wiederholt hatte.

Anschließend verwies Cooper auf El-Sayeds angebliches Eingeständnis, dass er eine mutmaßlich antisemitische Anzeige, die von einer externen Gruppe in seinem Namen finanziert worden war, nicht unterstützt habe. Cooper deutete an, dass Stevens genau diese Art von Reaktion von El-Sayed erwartet habe, und fragte, warum sie sich dennoch dafür entschieden habe, Rogers zu unterstützen.

Die Diskussion setzte sich fort, wobei beide einander herausforderten. Cooper konnte jedoch keine klare Antwort darauf erhalten, was Stevens dazu veranlasst hatte, ihre Haltung zu ändern. Dem Bericht zufolge stieß das Interview bei Stevens’ demokratischer Basis auf Kritik.

Quellen: TMZ.