Michael Douglas hat sich zu Glenn Closes Oscar-Bilanz geäußert und gesagt, sie hätte den Preis als beste Hauptdarstellerin für „Eine verhängnisvolle Affäre“ statt Cher verdient, die für „Mondsüchtig“ ausgezeichnet wurde. Cher hat auf seine Aussage reagiert, doch der vorliegende Bericht enthält keine Einzelheiten zu ihrer Reaktion.

Douglas äußerte sich während eines Auftritts in der Sendung „The Graham Norton Show“, bei dem auch Close, Kieran Culkin und Naomi Ackie zu Gast waren. Das Gespräch kam auf Closes acht Oscar-Nominierungen in den Wettbewerbskategorien und ihren bevorstehenden Ehrenoscar. Sie scherzte, sie erhalte ihn, weil die Mitglieder sich „wahrscheinlich nicht mehr schuldig fühlen wollen“.

Als Douglas sich an Closes Darstellung der Alex Forrest in dem Thriller von 1987 erinnerte, sagte er: „Sie hätte für ‚Eine verhängnisvolle Affäre‘ gewinnen sollen.“ Er bezeichnete ihre Leistung als eine der „größten Darbietungen aller Zeiten“. Close erhielt für den Film ihre vierte Oscar-Nominierung. Insgesamt wurde der Film sechsmal nominiert, gewann aber keinen Oscar in einer Wettbewerbskategorie.

Cher gewann 1988 den Oscar als beste Hauptdarstellerin für ihre Rolle als Loretta Castorini, eine Witwe aus Brooklyn, in „Mondsüchtig“. Close gehörte ebenfalls zu den Nominierten, zusammen mit Holly Hunter für „Nachrichtenfieber“, Sally Kirkland für „Anna... Exil New York“ und Meryl Streep für „Ironweed“. Cher war zuvor für „Silkwood“ als beste Nebendarstellerin nominiert worden.

Douglas gewann ebenfalls bei der Verleihung 1988 und nahm den Oscar als bester Hauptdarsteller für „Wall Street“ mit nach Hause. Close soll im November bei den Governors Awards einen Ehrenoscar erhalten.

Quellen: Page Six.